Wallfahrt

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Kevelaer ist laut Brockhaus Nordwest-Europas größter Wallfahrtsort, den in jedem Jahr eine Millionen Gläubige besuchen. Um die Weihnachtszeit 1641 hörte ein schlichter Handelsmann namens Hendrik Busmann dreimal den geheimnisvollen Auftrag: „An dieser Stelle sollst du mir ein Kapellchen bauen!“‚ als er auf dem Weg von Weeze nach Geldern vor einem Hagelkreuz betete, das an einer Wegkreuzung nahe bei Kevelaer stand. Hendrik Busmann war arm, dennoch führte er den Auftrag aus. In den Bildstock stellte man 1642 das heutige Gnadenbild.

Die großen und traditionellen Prozessionen sind ebenso herausragende Ereignisse in einem Kirchenjahr wie die glanzvollen liturgischen Feiern. Durch den Besuch Papst Johannes Pauls II. im Jahre 1987 hat Kevelaer eine besondere Auszeichnung erfahren. Dies hat die Bedeutung Kevelaers als Wallfahrtsort unterstrichen und in hohem Maße zu einem internationalen Ruf als Ort des katholischen Glaubens beigetragen. Ziel der Wallfahrt ist die Gnadenkapelle mit dem Marienbild ‚Trösterin der Betrübten‘ (Consolatrix Afflictorum), die Kerzenkapelle und die Marienbasilika, die mit ihrem über 90 Meiner hohen Turm das Stadtbild überragt. Weitere Informationen zur Wallfahrt sind zu finden unter www.wallfahrt-kevelaer.de.